Event: NGO Pop-Up-Store in Top-Einkaufslagen

Idee-Zusammenfassung: Temporären Leerstand von Top-Einzelhandelsfläche als Eventfloor „organisieren“ und mit Spendern/Unterstützern und Interessenten auf Tuchfühlung gehen.

Wie kam es zu der Idee?
Wenn ich mich durch diverse „Shoppingmeilen“ bewege, dann fallen mir immer wieder ungenutzte Räumlichkeiten auf, die förmlich nach einer Sondernutzung schreien.

Meine Idee ist:
Entwickelt eine NGO-Pop-Up-Konzept/Wanderausstellung. Überrascht und bringt Eure Botschaften zeitlich befristet dem Volke ganz nah. Erschließt das kurzfristige Überangebot an Einzelhandelsfläche und führt Euch und die Immobilien-Betreibergesellschaft in eine mögliche Win-Win-Situation.

Es gibt viele Gründe, warum Verkaufs-Flächen temporär scheinbar ungenutzt bleiben. Manchmal fehlt aber auch einfach nur „die richtige“ Nachfrage.
Natürlich passt nicht immer jedes NGO-Angebot zu jeder Fläche – typische Fälle mit „Portfolio-Konflikt“ können sein: Einzelhandelsmarke mit Verdacht auf Kinderarbeit vs. Kinderrechte, political correctness vs. multinationaler Großinvestoren etc. Eine Win-Win-Situation entsteht nur dann, wenn die Shopping-Situation durch einen NGO-Auftritt bereichert wird. Vorsicht: Lokale Mini-Feldzüge gegen vermeintliches Unrecht, im Rahmen einer solchen Kooperation, zerstören diese mögliche Beziehungsebene branchenweit. Präzedenzfälle ersticken jegliche Anfragen für eine günstige Möglichkeit der Selbstinszenierung dann schon im Erstkontakt.

Ist die Fläche vertraglich gesichert, dann baut das Pop-Up-Konzept in eine lokale Kampagne über alle Kommunikationskanäle ein. Nutzt die Fläche als lokalen Infopoint: von der Ausstellungs-Präsents über Mitgliedertreffs bis zu Vortragsreihen etc. Interessenten, Spendern und Multiplikatoren/ Ehrenamtlichen kann hier über den Tag einiges geboten werden. Dokumentiert die Aktion und nutzt die Präsents-Phase zur Akquise weiterer Pop-Up-Flächen in anderen Städten.

Wen könnte meine Idee interessieren?

 NGO-Marketing/-Kommunikation, Fundraiser für Unternehmenskooperationen, CSR-Spezialisten, Bestandsbetreuung, Spender-Gewinnung, Shopping-Center-Betreiber, Vermieter/Vermittler von Einzelhandelsflächen etc.

 Offene Fragen sind u.a.:
– Wie überzeuge ich die „Shoppingmeilen-Betreiber“ von meinem Konzept?
– Wem biete ich wie ein ad-on/eine Alternative beim Shopping?
– Wie lange ist die optimale „Eventzeit“, um „alles mitzunehmen“ aber nicht zu langweilen?

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Ideen!

Ideengeber:
Ralph Janowski, Berlin, 03/2016

 

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