Die Scheu vorm Dialoger abbauen

Idee Zusammenfassung: Mit breitgestreuten Micro-Zuwendungen den Dialogern die Arbeit erleichtern.

Wie kam es zu der Idee?
Ihr kennt die Situation sicher auch: Da haben sich in Eurer Fußgängerzone Promoter/Dialoger strategisch aufgebaut und „sieben“ sich durch den Passantenstrom. Nach Bedarf muss diese Stelle von euch mehrfach passiert werden. Je nach Zeit, Laune und Interesse reagiert man auf die Ansprache des Dialogers. Manchmal wird auch nur busy weg- oder zielfokussiert am Anprecher vorbeigeschaut.

Für den Dialoger ist es ein echt hartes Terrain.
Ich kann es einschätzen, weil ich über viele Jahre Direktvertriebler betreut und mich testweise auch hingestellt habe, um das Geschäft zu verstehen. Das Tolle ist, es gibt immer wieder schöne Erfolgserlebnisse. Leider aber auch hunderte „Nein Danke“, „Brauche ich nicht“, „Mir egal“, „Jetzt nicht“ und und und; Doof wird es, wenn du z.B. auf dem Rückweg wieder angesprochen wirst und nachher vielleicht noch einmal. Vielleicht von einem Kollegen oder aber sogar von der selben Person. Man kann sich nicht alle Gesichter merken, deshalb passiert es einfach, ohne böse Absicht. Und trotzdem fühlt man sich dann bedrängt – also negativ berührt von der ganzen Aktion.

Meine Idee ist:
Mit Micro-Zuwendungen den Dialogern die Arbeit erleichtern.

Versuchen wir doch einfach die Personen, die wir ansprechen, positiv aufzuladen und „zu markieren“. Der Dialoger tritt an die Personen ran und verschenkt etwas Ideelles. Beim Überreichen bzw. Anstecken, Ankleben etc. betont der Dialoger, dass Sein Engagement viel Gutes bewirkt. „Schenken Sie Ihren Mitmenschen doch wenigstens ein Lächeln….“

Was könnte das sein?
So etwas wie diese „AIDS-Schleife“ ist zu teuer, um es massenhaft zu verteilen. Aber ein leuchtender Aufkleber z.B. für einen Mantel-Knopf, ein Revers o.ä., das kommt preislich hin.
Umsetzungs-Beispiel:

giveaway_dialoger

Die Info auf dem Aufkleber sollte den Gedanken des Engagements transportieren. So etwas hat mehrere Effekte:
1. es überwindet einfacher die Distanz im Erstkontakt
2. bei erneuter Kreuzung, kann die Markierung gesehen werden – der Passant hat etwas zum Winken…
3. der Kunde beschäftigt sich vielleicht noch nachträglich damit (webadresse.de)
4. der Passant kann mit sympathischem Lächeln auch noch einmal direkt angesprochen werden, „ob er es sich jetzt vielleicht sogar überlegt hat…“

Wen könnte meine Idee interessieren?
Dialoger-Agenturen, Fundraiser, Campaigner;

Offene Fragen sind u.a.:
– Zeitkompensation durch Beschäftigung mit einem „No-Signer“?
– Lassen sich Passanten wirklich etwas „ankleben“?
– …

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Ideen!

Ideengeber:
Ralph Janowski, Berlin, 11/2015 

 

 

 

 

 

 

 

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